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Europacup: Auftaktsieg für MHC

17.02.2017 - Am Freitagvormittag haben die Damen des Mannheimer HC ihr schweres Auftaktmatch beim Hallenhockey-Europapokal im schweizerischen Wettingen mit 6:3 (4:1) verdient gewonnen. Die Mannschaft von Philipp Stahr konnte ihre spielerische und taktische Überlegenheit gegen das mit der weißrussischen Nationalmannschaft weitgehend deckungsgleiche Team aus Minsk zu wichtigen Phasen der Partie in Tore ummünzen. Greta Lyer, Camille Nobis (je 2), Lydia Haase und Laura Bassemir trafen für die Kurpfälzerinnen, die nun um 17.15 Uhr auf die Wiener Arminen treffen.

Trainer Philipp Stahr: „Es war insgesamt ein gutes Spiel, ich bin ganz zufrieden mit den Mädels. Wenn wir hier unsere Ecken noch konsequenter nutzen, kann das auch höher ausfallen. Wenn man etwas kritisieren will, dann haben wir teilweise zu unkonzentriert verteidigt. Aber natürlich ist man am Anfang auch noch etwas nervös, muss erstmal Europacup-Luft schnuppern, da hier ja auch einiges anders ist als in der Bundesliga. Jetzt studieren wir das Video vom Spiel davor, um uns auf Wien gut vorzubereiten.“

In der Anfangsphase hatte Mannheim schon ein Übergewicht im Ballbesitz, wollte zum Teil aber noch zu schnell und unvorbereitet zum Abschluss kommen. Dadurch konnte Minsk immer mal wieder Bälle in der Vorwärtsbewegung abfangen und kontern. Aber je länger die erste Hälfte lief, desto klarer wurden auch die Chancen der Quadratestädterinnen, die in der 6. Minute dann durch Lydia Haase auch in Führung gingen. Die international erfahrenen Weißrussinnen versuchten gegenzuhalten, hatten selbst ein paar Chancen, die aber die Abwehr um Keeperin Nadine Stelter gut entschärfte.

Nobis erhöhte nach einer Viertelstunde auf 2:0. Dann kam Minsk in der 18. Minute zum Anschlusstreffer, den Greta Lyer aber noch in der gleichen Minute mit dem 3:1 konterte. Ein schöner Treffer von Laura Bassemir brachte einen beruhigenden 4:1-Halbzeitvorsprung. Doch nach dem Wechsel nutzte Mannheim seine durchaus vorhandenen Chancen erstmal nicht konsequent, sondern fing sich erst das 2:4 und dann, gut zwölf Minuten vor Ende sogar das 3:4 per Ecke.

Doch wiederum Lyer hatte nur eine Minute später die richtige Antwort parat. Nobis erhöhte in der 33. Minute gar auf 6:3. Die Weißrussinnen nehmen knapp fünf Minuten vor Ende die Keeperin für eine sechste Feldspielerin vom Parkett, was aber gegen gut organisierte, nun tiefstehende Mannheimerinnen keinen Erfolg zeitigte. Ein vermeintliches Tor 18 Sekunden vor Ende wurde wegen eines Regelverstoßes wieder aberkannt, so dass es beim 6:3-Endstand blieb.

Tore:
1:0 Lydia Hase (6.)
2:0 Camille Nobis (14.)
2:1 Viktoriya Raiskaya (18.)
3:1 Greta Lyer (18.)
4:1 Laura Bassemir (20.)
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4:2 Viktoriya Raiskaya (24.)
4:3 Yauheniya Filipovich (KE, 27.)
5:3 Greta Lyer (KE, 28.)
6:3 Camille Nobis (33.)

Schiedsrichterinnen:
Miriam Gerö (AUT) / Elena Eskina (RUS)

 

 

 

 

 

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